Die heutige Rundtour führt uns auf 11,5 km von Liedberg vorbei an der alten Mühle Steinhausen durch das Hoppbruch zum Haus Horst. Von dort geht es zurück durch Steinhausen über die Quarzitkuppe vorbei am Schloss in den alten Ortskern von Liedberg.

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Tourenkarte – Liedbergerrunde – Durch das Hoppbruch nach Haus Horst
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Tourname > Liedbergerrunde – Durch das Hoppbruch nach Haus Horst
Länge > 11,5 km
Dauer > 2:45 h
Tourbeschreibung > Start ist der Parkplatz zwischen Liedberg und Friedhof , Liedberger Kirche, Alte Mühle Steinhausen, Hoppbruch, Fuchshütte, Taubenhütte, Palandweg, Haus Horst, Huppertzhütte, Steinhausen, Neuer Friedhof Liedberg, Quarzitkuppe Liedberg, Schloß Liedberg, alter Ortskern Liedberg
Sehenswürdigkeiten > Alte Mühle Steinhausen, Haus Horst, Quarzitkuppe Liedberg, Schloß Liedberg, alter Ortskern Liedberg
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Einkehrmöglichkeiten > Diverse in Liedberg und Steinhausen
Sonstiges >
Bewertung > 4 von 5 Sternen

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Tourbeschreibung – Liedbergerrunde – Durch das Hoppbruch nach Haus Horst

Ausgangspunkt unserer 11,5 km langen Rundwanderung ist der Parkplatz unterhalb des alten Friedhofs in der Nähe des alten Liedberger Ortskerns. Von dort geht es in Richtung Liedberger Kirche wo wir die Bundesstraße überqueren und entlang der Straße „An der Mühle“ die alte ehemalige Mühle Steinhausen passieren und schließlich auf dem Rad- und Fußweg Steinhausen in Richtung Pesch verlassen.

Am Ende der Bebauung auf der linken Seite biegen wir links in Richtung Hoppbruch ab und anschließend nach einigen hundert Metern an der zweiten Möglichkeit rechts ab. Der Weg führt uns vorbei an einer Baumallee mit Graben Richtung Wiesen, die uns ein Stück entlang des Wege begleiten. Nach kurzer Zeit erreichen wir eine Bank und Wiese mit Holztor. Von dort wandern wir links entlang der Koppel weiter hinein in das Hoppbruch.

Durch das Hoppbruch geht es mehrfach abbiegend entlang des Trietbachs in Sichtweite der Bebauung von Trietenbroich in Richtung Fuchshütte einer Schutzhütte mitten im Wald.

Fuchshütte im Hoppbruch
Fuchshütte im Hoppbruch

An der Fuchshütte biegen wir rechts in einen Waldweg ab, bis wir einen befestigten Weg erreichen der uns links Richtung Taubenhütte führt. Entlang der kleinen Siedlung biegen wir in den Palandweg ab, einer Baumallee die uns zur Kapelle am Haus Horst führt.

Haus Horst

Unmittelbar hinter der Kapelle befindet sich das von Wirtschaftsgebäuden und Wassergraben umgebene Haus Horst, in dem sich eine Privatklinik befindet. Wir umrunden das Haus Horst entgegengesetzt zum Uhrzeigersinn, aber nicht ohne vorher einen Blick in den Innenbereich des Geländes zu werfen. Das Klinikgelände ist nicht öffentlich zugängig.

Haus Horst ist ein wasserumwehrter ehemaliger Rittersitz im Mönchengladbacher Stadtteil Giesenkirchen und liegt nur 1,7 Kilometer Luftlinie von Schloss Liedberg entfernt. Die Anlage steht seit dem 4. Dezember 1984 unter Denkmalschutz. Sie ist Stammsitz des gleichnamigen westfälischen Adelsgeschlechts von der Horst und besaß früher die Landtagsfähigkeit. Weil das historistische Herrenhaus heute als Privatklinik genutzt wird, ist nur der Vorburgbereich öffentlich zugänglich.

Haus Horst
Haus Horst

Steinhausen

Wir verlassen den wasserumgebenden Bereich von Haus Horst vorbei an der kleinen Ortschaft Huppertshütte. In einem großen Bogen führt uns der Weg entlang der Sportanlagen nach Steinhausen zurück. In Steinhausen angekommen, geht es nach wenigen 10 Metern links in einen schmalen Fußweg zwischen 2 Häusern, der leicht zu übersehen ist. Durch die rückwärtigen Gartenanlagen der Bebauung gelangen wir in den Ortskern von Steinhausen.

Vorbei an Haus Stappen und einem schönen Fachwerkhaus führt uns der Weg zurück zur Bundesstraße, die wir überqueren.
Über den Rad- und Fußweg geht es zum neuen Liedberger Friedhof und dann über den Friedhof zur Quarzitkuppe Liedberg.

Quarzitkuppe Liedberg

Eine Treppe führt uns vorbei an einem Bildstock bergaufwärts in das NSG Quarzitkuppe Liedberg. Wir durchqueren das NSG auf der Rückseite von Schloss Liedberg. Vorbei am Grab der 3 Pfadfinder gelangen wir in einem Bogen in den alten Ortskern von Liedberg.

Pfadfindergrab

Pfadfindergrab Liedberg
Pfadfindergrab

Das Pfadfindergrab ist die mit einem Steinkreuz versehene und am 21. Juni 1931 eingeweihte Gedenkstätte eines Unglücks am frühen Morgen des 22. Juni 1930 auf dem Liedberg

Bis 1891 wurde in Liedberg unterirdisch Quarzsand abgebaut, der unter anderem zur Glasherstellung oder als Schmutzbinder verwendet wurde. In Liedberg nannte man die Stollen den „Felsenkeller“.

Das Unglück ereignete sich in den Stollen der „Alten Sandgrube“. 16 Mitglieder einer „Kolonial-Pfadfindergruppe“ des Pfadfindervereins Schinderhannes aus Düsseldorf feierten ab dem 21. Juni 1930 zunächst vor dem Stolleneingang die Sommersonnenwende und nachfolgend im Stollen die Aufnahme neuer Mitglieder. Angeführt wurden sie vom sechszehnjährigen Technikerlehrling Albert Voigt.

Sie befanden sich siebenhundert Meter vom Eingang entfernt, der selbst nur ein kniehohes Loch war, in einem Seitengang, der „Piratensaal“ genannt wurde und der etwa zehn Meter lang, zehn Meter breit und fünf Meter hoch sein soll. Um vier Uhr früh, beim Vergraben einer Urkunde, ereignete sich ein Felssturz. Ein etwa zehn Tonnen schwerer Steinblock fiel herab. Ein Jugendlicher konnte sich selbst befreien, ein zweiter konnte hervorgezogen werden. Drei Jugendliche kamen um. Der Zugang zur Höhle wurde später von der Polizei mit Beton und Erde verschlossen.

Schloss Liedberg

Vom Pfadfindergrab führt der Weg zum Schloss Liedberg und von dort vorbei an der Schlosskapelle in den historischen Ortskern.
Liedberg ist gespickt mit vielen historischen, denkmalgeschützten Fachwerkhäusern und anderen Gebäuden. Der Ortskern ist für sich alleine schon sehenswert. Für die Besichtigung sollte man ausreichend Zeit einplanen.
Wir verlassen den historischen Ortskern nach ausführlicher Besichtigung in Richtung Parkplatz zurück zum Ausgangspunkt unserer Wanderung.

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Fazit

Die „Liedbergerrunde – Durch das Hoppbruch nach Haus Horst“ ist eine sehr schöne abwechslungsreiche Tour mit den Höhepunkten Rittersitz Haus Horst, Schloß Liedberg und dem historischen Ortskern Liedberg. Die Wege sind durchweg gut zu begehen und die Gesamtstrecke ist mit 11,5 km und etwas Kondition gut zu bewältigen, da es bis auf die Liedberger Quarzitkuppe keine Anstiege gibt. Einziger kleiner Wehrmutstropfen ist, das am Anfang ein Stück der Wanderung entlang der Landstraße „Alte Mühle“ Richtung Pesch führt.

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Viel Spaß beim Nachwandern
Euer Niederrheinscout

Armin Jackels

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