Premium Spazierwanderwege

Die Dalheimer-Runde gehört zu den sechs Premiumspazierwanderwege des Naturpark Schwalm-Nette. Sie wurden neben den beliebten Premium Wanderwegen neu eingerichtet und ergänzen das Angebot der Premiumwege der Wasser-Wander-Welt.

Die Dalheimer-Rund wird von mir als Wegescout des NPSN betreut. Sollte euch etwas auffallen oder nicht in Ordnung sein, dann schickt mir eine kurze Info per Mail, Twitter oder Facebook. Vielen lieben Dank

Euer Niederrheinscout Armin Jackels

Die Spazierwanderwege sind kürzer, zwischen 3 und 6 km und bieten einen angenehmen Verlauf. Sie sind auch für Ungeübte leicht zu erwandern und bieten die gleichen Natur und Wandererlebnisse wie die Premium Wanderwege.

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Tourenkarte Dalheimer-Runde

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Inhalt

Tourenkarte
Infobox
Kurze Tourbeschreibung
GPX-Download

Google Maps Anreise
Fazit

Bildergalerie
Niederrheinscout alle Touren auf einen Blick

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Infobox

Tourname > Süchtelner-Höhenrunde
Länge > 5,45 km
Dauer > 1:26 h
Höhenmeter > 30 hm
Anfahrt > Google Maps
Tourbeschreibung > Startpunkt Parkplatz Dalheimer Mühle, Bong’sche Mahlwerke, Rödger Bahn, Rosenthal, Schutzhütte Bong’sche Grube, Dalheimer Mühle
GPX-Download > GPX-File
Einkehrmöglichkeiten > Dalheimer Mühle
Sonstiges > Ehemalige Bahnlinie Dalheim-Wassenberg-Ball, Bong’sche Mahlwerke, Maharishi European Research University, Dalheimer Mühle
Bewertung > 4,5 von 5 Sternen

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Kurze Tourbeschreibung von Lothar Herweg

Startpunkt der Dalheimer-Runde ist der Wanderparkplatz an der Dalheimer Mühle.

Links dem Waldweg folgend, nach 260 m  die Entscheidung: Im Uhrzeigersinn oder entgegen.

Im Uhrzeigersinn geht es geradeaus weiter über den nicht mehr erkennbaren Bahnübergang der Bahnlinie Dalheim-Rosenthal. Dann steil den Berg hinauf. Tief unten die ehemalige Bahnstrecke.

Auf dem Weg zur Bong’schen Grube

Oben an der Abbaukante, wo der Weg nach links abknickt, erklärt eine Hinweistafel die Geschichte der ehemaligen Sandgrube Bong’sche Mahlwerke, die zu unseren Füßen liegt.

Nun geht es für 200m geradeaus und am 2. Querweg rechts, den Berg hinunter. Unten stoßen wir auf die Rödger Bahn, der wir bergab folgen. Links, am Hang versteckt, befinden sich bronzezeitliche Hügelgräber. Nach 320m geradeaus halten.

Nach 140 m ist links vom Weg ein tiefer, breiter Einschnitt mit einer Stützmauer sichtbar, die ehemalige Verladestation der Mahlwerke. Hier wurden durch noch vorhandene Schüttvorrichtungen Güterwaggons mit Formsand beladen. Achtung: Das Gelände nicht betreten. Einsturz- und Absturzgefahr! Der Schuppen rechts ist ein Überbleibsel der Mahlwerke.

Die tiefe Delle im Weg kennzeichnet die Stelle, wo früher eine Brücke die Bahnlinie kreuzte. Rechts und links vom Weg ist unten die Trasse noch erkennbar. Einige Meter weiter liegen links ehemalige Güteranlagen, die große Halle der Mahlwerke mit BMS-Symbol an der Stirnwand und auch der Bahnhof Rosenthal ist sichtbar.

Im Wald bei Rosenthal

Der Rundweg führt jedoch am Parkplatz (alternativer Startpunkt) rechts in den Wald zurück und nach 250m auf einem abenteuerlichen Pfad durch ein urwaldähnliches Gebiet. Zurück auf dem Hauptweg fallen rechts starke Geländeunterschiede auf. Mal geht es neben dem Weg steil hoch, mal steil bergab. Hier befand sich die Sandgrube, die sich die Natur zurückerobert hat. In der Mitte der Sandgrube liegt ein kleiner Sumpfsee, der aber vom Wanderweg aus nicht sichtbar ist.

An der Schutzhütte geht es rechts hoch, dann geradeaus immer dem Weg folgend. Dort wo der Weg durch einen kurzen Hohlweg steil bergab führt, zweigt links ein alter Schmugglerpfad nach Rothenbach ab.

An der Schutzhütte Bong’sche Grube

Weiter geht es über einen sandigen Abschnitt, dann durch sumpfiges Gelände (der Weg wurde kürzlich sehr gut hergerichtet).Nach 600m wird der Waldweg zur Dalheimer Mühle erreicht.

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Tipps auf der Strecke

Im Wald befinden sich noch Reste der ehemalige Bahnlinie Dalheim-Wassenberg-Baal. Die Streckenführung ist bei genauem Hinschauen noch gut zu erkennen. Im Bereich Rosenthal sind auch noch einige alte Bahngebäude erhalten. Der alte Rosenthaler Bahnhof wird heute als Wohnhaus genutzt. Alle Gebäude liegen etwas verborgen im Wald abseits unseres Spazierwanderweges.

Während der Vermessung der neuen der neuen Bahnlinie Dalheim-Wassenberg-Baal stießen Geologen auf hellgrünen Feinsand. Dieser fand sich unter einer Deckschicht und einfachem Grausand. Daraufhin wurden Probebohrungen durchgeführt und man fand neben Grünsand auch noch Vorkommen an Silbersand. „Darin sah der Industrielle Eduard Bong eine Chance, wichtige Rohstoffquellen zu erschließen“. Daraus entstanden die Bong’schen Mahlwerke. Mit dem Abbau begann man im Jahre 1913.

Eingestellt wurden die Arbeiten der Bong’schen Mahlwerke im Jahre 1969. Bis dahin wurden in Rosenthal rund 1023 Tonnen Grünsand und etwa 728 Tonnen Silbersand abgebaut.

Dalheimer Mühle mit Mühlenweiher. In der Dalheimer Mühle befindet sich ein Restaurant.

Ganz in der Nähe der Dalheimer Mühle befindet auf dem ehemaligen Gelände des Kloster St. Ludwig die Maharischhi European Research University (MERU) mit ihren im fernöstlichen Stil errichteten Gebäuden.

Einkehrmöglichkeiten

Einkehrmöglichkeit bietet die Dalheimer Mühle, die direkt am Parkplatz liegt. Allerdings sollte man die Öffnungszeiten beachten und sich vorab informieren.

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GPX-Download

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Anreise zum Startpunkt

Start-Adresse für das Navi: 41844 Wegberg-Dalheim, Mühlenstraße 15
Hier findest du den Link zum Google Maps Routenplaner mit Startpunkt der Tour

Google Maps

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Fazit

Eine sehr schöne Rundwanderung, die auch für Ungeübte sehr gut zu bewältigen ist. Vor allem im Sommer bietet sie viel Schatten, da sie überwiegend durch Wald führt. Von mir gibt es 4,5 von 5 Sterne. Übrigens betreue ich diesen Spazierwanderweg als Wegescout.

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Viel Spaß
Euer Niederrheinscout

Armin Jackels

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