Kurzbeschreibung

Unser Start auf der Wegberger Kapellenroute ist in Rickelrath an der Kirche. Alternative Startpunkte sind Tüschenbroicher Mühle oder Wegberger Mühle.

Die durch einen orangen Punkt ausgeschilderte Route verläuft von Rickelrath über Rath-Anhoven bis nach Klinkum und weiter zurück nach Schwaam und Rickelrath. Leider fehlt an manchen Stellen das eine oder andere Hinweisschild, so das man leicht die Strecke verlieren kann.
Leider ist die Karte im PDF des Kapellenrouten Flyers sehr schwer zu lesen und was die Routenführung betrifft unbrauchbar.
Hier gibt es auf jeden Fall noch Nachholbedarf von Seiten des Marketings der Mühlenstadt Wegberg.
Deshalb mein Tipp, benutzt das beigefügte GPX-File zur Navigation, damit ihr keine Kapelle verpasst.

Die Wegberger Kapellenroute führt vorbei an insgesamt 17 Kapellen. Jede Kapelle hat ihre Eigenheit und Schönheit, die zum Verweilen und betrachten einlädt. Oftmals sind es hilfsbereite Anwohner, die sie pflegen und in Ordnung halten. Ebenso gibt es Ortskundige, die ihr Wissen gerne weitergeben.

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Infobox

Tourname > Wegberger Kapellenroute
Länge > 35,8 km
Dauer > 2:11 h
Höhenmeter > 90 m
Anfahrt > Google Maps
Tourbeschreibung > Start ist in Rickelrath an der Kirche, Molzmühlenweg, In Bollenberg, Holtmühle Hospitalstraße, Gatzweiler, Gripekoven, Moorshoven, Kipshoven, Schönhausen, Rathanhoven, Isengraben, Kehrbusch, Holtum, Uevekoven, Tüschenbroich, Klinkum, Busch, Berg, Schwaam, Rickelrath
Sehenswürdigkeiten > Kapellen und Wassermühlen entlang der Route
GPX-Download > GPX-File
Einkehrmöglichkeiten > Diverse auf der Route
Sonstiges > schlechte Beschilderung
Bewertung > 3 von 5 Sternen

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Anreise zum Startpunkt

Start-Adresse für das Navi: 41844 Wegberg-Rickelrath, Angerweg 27
Hier findest du den Link zum Google Maps Routenplaner mit Startpunkt der Tour

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Tourbeschreibung

Die Nummerierung der Kapellen entspricht dem offiziellen Flyer des Stadtmarketings der Mühlenstadt Wegberg.
Im folgenden werden die Kapellen aber in der Reihenfolge ab unserem Startpunkt an der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt Rickelrath aufgeführt.

  • Kapelle zum hl. Josef MG-Gatzweiler (4) Die Hohnschaftskapelle stammt aus dem Jahr 1853 und gehört zum Pfarrbezirk St. Rochus. Sie ist aus Backsteinen erbaut, und am Sockel ist das Mauerwerk mit einem Putzsockel eingefasst. Die Eingangstür ist mit Blaustein umsäumt, und das Ziegeldach schließt an den Kanten mit Schiefer ab.
  • Kapelle zur schmerzhaften Mutter Gripekoven (5) Die Kapelle befindet sich In Gripekoven 10 und wurde nach Überlieferungen aus den Backsteinen der zerstörten Burg Gripekoven im 18. Jahrhundert erbaut. Im Inneren befindet sich eine restaurierte, geschnitzte Mutter-Gottes-Figur.
  • Heilig Kreuz Kapelle Kipshoven (6) 1492 erbaut, handelt es sich um einen Backsteinbau in der Form einer dreischiffigen Stufenhalle mit Chor. In dem Kirchlein befindet sich eine historische Deckenmalerei, die in den 1960er Jahren freigelegt wurde.
  • St. Franziskus Kapelle Moorshoven (7) Durch einen Franziskanerpater 1746 eingeweiht, ist sie dem heiligen Franziskus geweiht. Diese Kapelle ist ein Anziehungspunkt für Wanderer.
  • St. Antonius Kapelle Schönhausen (8) Der Vorgängerbau stammt aus dem Jahre 1854, und in diesem Jahr wurde auch ein Missionskreuz, das heute noch vorhanden ist, angeschafft. Nach dreijähriger Bauzeit erfolgte die Einweihung der jetzigen Kapelle 1972.
  • St. Rochus Kapelle Rath-Anhoven (9) Das kleine Gebäude stammt aus dem Jahr 1717 und befindet sich am Eingang des Friedhofs. Es handelt sich um einen Backsteinbau mit Satteldach, das 1985 umfänglich renoviert wurde.
  • Kapelle St. Katharina In Isengraben (10) Für den Bau der Kapelle stellten gläubige Menschen ein Grundstück zur Verfügung. Sie wurde Mitte des 19. Jahrhunderts ihrer Bestimmung übergeben. Über der Eingangstür hängt das alte Missionskreuz aus dem 17. Jahrhundert.

  • St. Antonius Kapelle Kehrbusch (11) Die Kapelle wurde 1806 errichtet und gehört seit 1994 zum Pfarrbezirk Rath-Anhoven. Sie besticht durch die äußere Form, und das Kreuz im Inneren erinnert an die Missionszeit.
  • Wallfahrtskapelle Holtum (12) Von den vielen Wallfahrtsorten in Wegberg ist sie als einzige übriggeblieben. 1644 erbaut, lockt sie mit ihrer schwarzen Madonna jährlich mehr als 5000 Menschen an. Es handelt sich um einen Kapellen-Komplex. Die größere, dem heiligen Josef gewidmete, Kapelle ist 1757 erbaut worden.
  • St. Barbara Kapelle Uevekoven (13) Den Überlieferungen nach wurde 1903 der Grundstein für diese dritte Kapelle an dieser Stelle gelegt. Die einzige Glocke wurde 1940 für Rüstungszwecke beschlagnahmt und kam 1949 unbeschädigt zurück.
  • Ulrichs Kapelle Tüschenbroich (14) Die Ulrichs-Kapelle wurde 1640 auf Veranlassung des Schlossbesitzers Freiherr von Spiering erbaut. Warum die achteckige Kapelle an dieser Stelle errichtet wurde, ist bis heute ungeklärt. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts war sie ein vielbesuchter Wallfahrtsort. Die damals verehrte holzgeschnitzte Muttergottes mit Jesuskind befindet sich heute an einem unbekannten Ort.
  • Marien Kapelle Tüschenbroich (15) Die Kapelle wurde aus den Steinen der alten Kapelle im Unterdorf erbaut und 1933 eingeweiht. Die Eingangstür war die ehemalige Tür zur Sakristei der alten Kapelle, und die Kapelle erhielt später ein neues Schieferdach.
  • St. Brigida Kapelle Klinkum (16) In unmittelbarer Nähe zum Stoppenweg an der alten Landstraße stellte eine Anwohnerin das Grundstück zum Bau der Kapelle zur Verfügung. Diese wurde 1913 eingeweiht. Alljährlich findet Anfang Februar die Brigida Oktav statt.
  • Klara und Franziskus Kapelle Watern (17) Die Kapelle im Haus St. Georg wurde 1993 durch Bischof Klaus Hemmerle eingeweiht. Das vom Aachener Künstler Heinz Josef Olbertz gestaltete Kreuz über dem Altar bildet den Mittelpunkt des Raums und ist ein Symbol der christlichen Nächstenliebe.
  • Hl. Laurentius Kapelle in Busch (1) Sie wurde 1861 errichtet und dem heiligen Laurentius geweiht. Der Legende nach starb er den Märtyrertod auf einem glühenden Rost. Die Figuren Josef, Maria und zwei Engel zählen seit 1896 zum Inventar.
  • Hl. Brigida Kapelle in Berg (2) An der Landstraße L3 gelegen, wurde sie 1870 offiziell eingeweiht. Die heilige Brigida wurde durch ihr Leben und Wirken zur irischen Nationalheiligen.
  • Hl. Leonhard Kapelle in Schwaam (3) Das mit Reet gedeckte kleine Gebäude ist 2013 eingeweiht worden und reiht sich in eine mit Reet gedeckte Häuserreihe ein. Aufgrund der jährlichen Tiersegnung ist der heilige Leonhard ihr Schutzpatron.

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Fazit

Die Wegberger Kapellenroute ist eine Radtour die uns auf rund 36 km an insgesamt 17 Kapellen rund um die Mühlenstadt Wegberg vorbeiführt. Die Beschilderung ist verbesserungsbedürftig, deswegen 1 Stern Abzug. Von mir gibt es anstelle von 4 Sternen nur 3 von 5 Sterne.

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Viel Spaß auf der Wegberger Kapellenroute
Euer Niederrheinscout

Armin Jackels

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